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Lohnerhöhung beim Staatspersonal nicht angezeigt!

Dass die Budgetplanung 2021 für die Regierung aufgrund der Covid-19 Thematik alles andere als einfach ist, ist für die EDU verständlich und auch nachvollziehbar.

Die um 100 Millionen Franken tiefer budgetierten Steuereinnahmen sind aus unserer Sicht jedoch zu tief angesetzt. Zudem ist die drei- bis vierfache Ausschüttung der SNB mehr als fraglich.

Wie man in der momentanen Zeit eine Lohnerhöhung beim Staatspersonal von 0.50% beantragen kann, ist ein Affront gegenüber jedem einzelnen Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft.


Das Staatspersonal ist nicht oder kaum von Kurzarbeit betroffen und hat gegenüber den Angestellten in den KMUs weit attraktivere Rahmenbedingungen. Die Angestellten des Kantons sind zudem in der komfortablen Lage, faktisch über eine 100%-ige Jobgarantie zu verfügen.


Wie der Regierungsrat darauf kommt, eine Lohnerhöhung in einer Zeit zu fordern, wo zehntausende Aargauer Angestellte und Selbständigerwerbende um ihre Existenz zittern und kämpfen müssen, entzieht sich der EDU. Die einzige Begründung liegt wohl darin, dass die Regierung nicht dem Gegenwind, wie er in der Privatwirtschaft vorherrscht, ausgesetzt ist. Etwas mehr Fingerspitzengefühl wäre hier mehr als angebracht gewesen.

Kontakt für Medienschaffende:  

Rolf Haller, Grossrat, Zetzwil, Tel. 062 765 99 33 (Bürozeit)
Roland Haldimann, Präsident EDU Aargau 079 435 36 40