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Interessante Einblicke – wenig Interessierte

Die diesjährige Mitgliederversammlung der EDU Kulm musste aufgrund des Lockdowns vom Frühjahr auf den Herbst verschoben werden. Trotz einem sehr interessanten Programm, mit der Führung durch die WSB-Werkhallen in Schöftland, fand sich leider nur eine Handvoll Besucher in Schöftland ein.

Matthias Grünenfelder (rechts) informiert die Teilnehmer über die AVA.

Die Anwesenden wurden durch den Vize-Direktor der AVA (Aargau Verkehr AG) und dem Leiter der Werkhallen kompetent und informativ durch die Wekhallen der WSB geführt. Neben dem aufwändigen Ersatzteillager mit tausenden Artikeln konnten auch die mechanische Instandhaltung und die Spritzkabine besichtigt werden.
Die starke Beanspruchung der Fahrwerke der Zugskompositionen und der witterungsbedingte Verschleiss der Züge machen sehr aufwändige Reparaturen und Kontrollen nach einem festgelegten Plan notwendig. Die Sicherheit der Fahrgäste hat dabei oberste Priorität und muss deshalb immer gewährleistet sein.


Was den Besuchern ebenso nicht bekannt war, ist die Tatsache, dass eine gesamte Zugskomposition mit 60 m Länge immer zusammenbleibt. Das heisst, dass es nicht möglich ist, nur den Wagen mit Führerstand oder den Wagen, der nur für die Fahrgäste ist, auszutauschen. In einem Schadenfall oder einer Reparatur bleibt somit die gesamte Komposition in der Werkhalle, bis diese wieder einsatzbereit ist.


Im Anschluss an die Führung fand sich die Gruppe im Restauarnt Schlossgarten zum offiziellen Teil der Mitgliederversammlung ein. Bei einem gemeinsamen Mittagessen fand der interessante und lehrreiche Morgen dann seinen Abschluss.


Rolf Haller, EDU Kulm